Hair Advice at Your Fingertips!

Wie wendet man Haaröle an und wie wäscht man sie wieder aus?

von
Serena Piper
Meine Haare vertragen Ölbehandlungen überhaupt nicht! Als ich das letzte Mal Kokosöl benutzt habe, musste ich meine Haare fünfmal waschen, und sie sahen immer noch extrem fettig aus. Wie wendet man Öle richtig an und wie wäscht man sie wieder aus? Ich möchte unbedingt die positiven Auswirkungen von Ölen auf die Haare erleben! (Ich habe bisher nur Kokosöl, Klettenwurzel- und Rizinusöl ausprobiert.)

Wie trägt man Öle auf das Haar auf und wäscht sie wieder aus?

Manche Öle hinterlassen einen fettigen Glanz auf dem Haar, aber mit diesen einfachen Regeln lässt sich das vermeiden.

  • Es wird empfohlen, Öle im Wasserbad auf 40 Grad zu erwärmen und warm aufzutragen.

  • Öle sollten sparsam verwendet werden. Für mittellange Locken reichen etwa 5 mg aus.

  • Bei von Haarmasken werden alle Zutaten vermischt und anschließend Öle hinzugefügt.

  • Nach dem Auftragen des Öls oder der Maske sollten Sie eine Plastiktüte oder eine Haube über Ihr Haar stülpen, Ihren Kopf mit einem Handtuch umwickeln und dies mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag/einer ganzen Nacht einwirken lassen.

  • Nach mehrmaligem Haarewaschen können Sie die Haare mit einem Kräuteraufguss ausspülen, dem entweder Essig oder Zitronensaft zugesetzt wird.

  • Alternativ können Sie etwas Salz in warmes Wasser geben und Ihre Locken damit ausspülen. Salz wirkt als natürliches Peeling und entfernt Schmutz und Fett. Die Talgdrüsen werden angeregt – die Locken wirken weniger fettig und die Haarfollikel werden aktiviert. Diese Methode entfernt Kokosöl und andere Öle gründlich aus den Haaren.

  • Ölmasken können Sie so oft und so lange anwenden, wie Sie es für nötig halten – achten Sie dabei aber genau auf die Reaktion Ihrer Haare, um sie nicht zu überpflegen. Wenn Sie beispielsweise keine größeren Haarprobleme haben, können Sie die Maske ein- bis zweimal pro Woche anwenden. Benötigt Ihr Haar hingegen eine intensivere Pflegekur, empfiehlt sich eine Anwendung etwa dreimal pro Woche (jeweils vor der Haarwäsche).

Der wichtigste Punkt: Öle für Haarbehandlungen sollten natürlich sein! Pflanzliche Öle sollten keine künstlichen Zusätze, Mineralöle usw. enthalten. Im Übrigen legen sich „künstliche Öle“ wie ein Film über Haar und Kopfhaut, sodass die Poren nicht atmen können, und lassen sich nur sehr schwer mit Shampoo auswaschen.

Wenn Sie eine fettige Kopfhaut haben, werden diese Öle höchstwahrscheinlich nicht gut auf Ihrem Haar wirken:

Natürlich kommt es auf den Einzelfall an – wichtig ist nur, nicht zu viel von den „schweren“ Ölen zu verwenden. Ölmasken sollten übrigens möglichst lange einwirken, zum Beispiel über Nacht . Je länger das Öl einwirkt, desto besser – es wird besser aufgenommen und entfaltet seine volle Wirkung. Außerdem lässt es sich so leichter auswaschen (es saugt über Nacht das überschüssige Öl förmlich auf).

Eine hervorragende Alternative zu Pflanzenölen ist ein Trockenhaaröl – es zieht fast sofort ein und muss nicht ausgespült werden. Es empfiehlt sich, das Öl direkt nach der Haarwäsche aufzutragen und zweimal wöchentlich gründlich in die Haarsträhnen einzumassieren. Es hinterlässt keinen Fettfilm und schützt, pflegt und nährt das Haar, wodurch es lebendiger, weicher und glänzender wird.

Versuchen Sie, diese Tipps in die Praxis umzusetzen, verwenden Sie nur hochwertige Öle, und Ihr Haar wird Sie mit unglaublicher Schönheit, Frische und gesundem Glanz !

Titelbild: freepik – www.freepik.com